Wir freuen uns, dass uns EcoVadis in der aktuellen Nachhaltigkeitsbewertung erneut die Bronzemedaille verliehen hat. Seit unserer ersten Bewertung im Jahr 2023 haben wir diese Auszeichnung damit viermal in Folge erhalten.
EcoVadis gehört zu den führenden Anbietern für Nachhaltigkeitsratings in der Lieferkette. Bewertet werden die Themenfelder Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung.
Deutliche Verbesserung im Bereich Umwelt: Im Themenfeld Umwelt haben wir uns von 66 auf 80 Punkte gesteigert. Dazu hat unter anderem unsere verbesserte Berichterstattung beigetragen, mit der wir unsere Maßnahmen und Ergebnisse klar und nachvollziehbar darstellen. Die Silbermedaille haben wir in diesem Jahr nur knapp verpasst.
„Die Entwicklung im Bereich Umwelt zeigt uns, dass sich unsere Arbeit auszahlt. Dass es für Silber knapp nicht gereicht hat, nehmen wir als Ansporn. Wir setzen uns zum Ziel, die Silbermedaille im kommenden Jahr zu erreichen“, sagt Tharmilan Tharmasenan, Nachhaltigkeitskoordinator bei MECU.
Verantwortung im Tagesgeschäft: Als Metallgroßhändler ist Nachhaltigkeit für uns ein fester Bestandteil unserer Arbeit, von der Beratung über unser Sortiment bis zum Kreislaufservice für Produktionsabfälle aus Kupfer- und Messinglegierungen. Wir werden unser Engagement weiter ausbauen und weiterentwickeln.
Unser Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen, die mit ihrem täglichen Einsatz zu diesem Ergebnis beitragen.
MECU im Dialog mit Politik, Bildung und Arbeitsverwaltung
Transformationsdruck, Wandelberufe, Fachkräftesicherung: Themen, die den industriellen Mittelstand unmittelbar betreffen. Bei der Arbeitsmarktkonferenz 2026 am 4. September in Wuppertal standen genau diese Fragen im Mittelpunkt und mit ihnen die konkreten Erfahrungen der Unternehmen. Für MECU nahm die Geschäftsführung an dem Austausch teil.
Unternehmenspraxis als Ausgangspunkt
Gastgeber des Formats im Escape Center – Out of the Box war das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium. Arbeitsminister Karl-Josef Laumann suchte dabei bewusst das direkte Gespräch mit Unternehmensvertreterinnen und -vertretern, mit Bildungseinrichtungen und mit den Agenturen für Arbeit. Nicht Programme und Konzepte bildeten den Ausgangspunkt der Diskussion, sondern die Frage, was Betriebe im Alltag tatsächlich erleben.
Diskutiert wurden unter anderem:
- der wachsende Transformationsdruck in produzierenden und metallverarbeitenden Branchen
- der Wandel von Berufsbildern und die daraus folgenden Anforderungen an Beschäftigte
- Bildungs- und Qualifizierungsbedarfe der unmittelbaren Zukunft
- Wege der Fachkräftesicherung im Mittelstand
Passgenaue Qualifizierung statt zusätzlicher Programme
Ein Ergebnis des Austauschs in Wuppertal: Der Mittelstand benötigt vor allem Qualifizierungsangebote, die nah an der betrieblichen Praxis liegen, schnell verfügbar sind und auch Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern eine belastbare Perspektive eröffnen.
Deutlich wurde dabei auch der Wert des Formats selbst: Bildungsträger, Arbeitsverwaltung und Unternehmen an einem Tisch zu haben, macht Zielkonflikte sichtbar und ermöglicht konkrete Lösungsansätze. Bildungs- und Qualifizierungsbedarfe lassen sich nicht am Schreibtisch definieren – sondern dort, wo gearbeitet wird.
Unser Fazit
MECU steht seit 1986 für Metallkompetenz, verlässlichen Service und langfristige Partnerschaften. Dass dazu auch die Beteiligung am arbeitsmarktpolitischen Dialog gehört, ist für uns Teil dieses Verständnisses: Wer Fachkräfte für die Zukunft gewinnen und binden möchte, muss die Rahmenbedingungen mitgestalten. Wir bedanken uns für den offenen und praxisnahen Austausch und wünschen uns mehr Formate dieser Art.

Werkstoffe kennen kein Alter – nur Zustände. Unser Zustand nach 40 Jahren: hochmotiviert. Seit 1986 hat sich vieles verändert – Märkte, Preise, Lieferketten. Eine Sache aber ist unverändert: Wenn unsere Kunden Halbzeug aus Aluminium, Bronze, Kupfer oder Messing benötigen, liefert MECU.
Von Velbert aus angepackt
1986 gründeten J. Peter Lindner und Wolfgang Meyer MECU in Velbert, mitten in der Schlüsselregion, in der Metall keine Theorie ist, sondern wenige Straßen weiter gefräst, gestanzt und montiert wird. Ende der 1990er Jahre übergab J. Peter Lindner die Geschäftsführung an seine Tochter Sabine Lindner-Möller. 40 Jahre nach der Gründung arbeiten an vier Standorten rund 100 Mitarbeitende für Kunden in ganz Europa. Rund um Velbert und Rottweil liefern „Legierungsflieger“: die MECU-eigene LKW-Flotte. Das Versprechen ist dasselbe geblieben: Wir halten Wort.
Achterbahn? Sind wir gefahren.
Finanzkrise. Pandemie. Rohstoffpreise im Zickzack, Energiekosten im Steigflug. Und zwischen den Tälern die Höhen: neue Standorte, ein wachsendes Team, Kunden die verbunden sind. Wer vier Jahrzehnte mit Metall handelt, lernt: Planbar ist vor allem, dass wenig planbar ist. Geliefert haben wir – bergauf wie bergab.
Möglich gemacht haben das Menschen, nicht Umstände: Mitarbeitende, die angepackt haben, wenn es eng wurde. Kundinnen und Kunden, die uns gefordert und dadurch besser gemacht haben. Werke, Speditionen und Finanzpartner, die Wort hielten, damit wir unseres halten konnten. Genau darauf sind wir stolz.
„Langweilig war es in 40 Jahren nie“, sagt Geschäftsführerin Sabine Lindner-Möller. „life is a rollercoaster – besser kann man es nicht beschreiben. Aber ich habe nie daran gezweifelt, dass wir liefern – dafür kenne ich die Menschen bei MECU und an unserer Seite zu gut. Von Herzen Danke. Die nächsten Kapitel schreiben wir wie bisher: gemeinsam.“
Die 40 im Logo
Ab sofort trägt unsere Wortmarke eine „40″: auf mecu.de, im Anfrageshop sowie auf LinkedIn und Instagram. In den kommenden Monaten zeigen wir auf unseren Kanälen, was in 40 Jahren MECU steckt: Menschen, Werte, Nachhaltigkeit und europäische Regionalität.
Ihr nächstes Thema heißt „Legierung“, „Zuschnitt“ oder „Liefertermin“: Unser Vertrieb ist erreichbar wie gewohnt, der Anfrageshop unter shop.mecu.de rund um die Uhr.
Auf die nächsten 40. Meculogisch wie immer.