Mecu News
Nachhaltige Produkte
Bleifrei? Meculogisch!
16. September 2021

Sowohl die RoHS-Richtlinie als auch die REACH-Verordnung dienen der Verbannung verschiedenster gefährlicher und gesundheitsschädlicher Bestandteile aus Werkstoffen. Bei Aluminium- und Messing Legierungen betrifft das den Bleigehalt.

Für uns ist es meculogisch, dass wir unseren Kunden bleifreie und damit nachhaltige Produkte in gewohnter Vielfalt und Qualität zur Verfügung stellen. Meculogisch ist dabei auch, dass diese Produkte den herkömmlichen, bleihaltigen in ihren Verarbeitungseigenschaften in vielen Belangen sogar überlegen sind.

Unsere bleifreien Aluminium-Legierungen

• „AW-6026 bleifrei“ bietet eine hervorragende Spanbildung. Es hat eine gute Korrosionsbeständigkeit, hohe mechanische Eigenschaften (Rm 370 MPa), eine ausgezeichnete Oberflächenqualität nach der Bearbeitung und gute Eignung für dekorative und für Hartanodisierung.

 „AA-2033“ ist eine Legierung mit vielen möglichen Anwendungen. Es bietet eine ausgezeichnete Bearbeitbarkeit dank einer sehr kurzen Spanbildung, hohe mechanische Eigenschaften (Rm 370 MPa), eine hervorragende Qualität der Oberfläche nach der Bearbeitung, sowie eine bessere Eloxalqualität und Schweißbarkeit im Vergleich zu Legierungen 2011, 2007, 2030.

• Die neue Legierung „AA-2077“ eignet sich hervorragend für die Bearbeitung und besitzt dabei sehr hohe mechanische Eigenschaften (Rm >= 500 MPa).

Unsere bleifreien Messing-Legierungen

• „EN CW724R“ ist hochbelastbares Sondermessing mit guter Korrosionsbeständigkeit sowie guter Zerspanbarkeit. Der Werkstoff eignet sich für die Herstellung von Dreh- und Gesenkschmiedeteilen.

• „EN CW510L“ ist ein bleifreier Werkstoff, der auf Grund seines Gefügeaufbaus dennoch zerspant werden kann. Somit kann er als Ersatz für herkömmliche bleihaltige Zerspanungsmessinge eingesetzt werden, wenn ein Bleigehalt ≤ 90 ppm erforderlich ist und wenn keine hohen Anforderungen an mechanische Eigenschaften und Korrosionsbeständigkeit gestellt werden.

Wenn Sie technische Fragen zu den Werkstoffen oder zu lieferbaren Abmessungen haben, stehen Ihnen unsere Service-Teams wie immer gerne zur Verfügung.

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Neue EU Richtlinien
SCIP-Datenbank
21. März 2021

Seit dem 5. Januar 2021 müssen Hersteller und Lieferanten Informationen über besorgniserregende Stoffe (wie z.B. Bleianteil mit mehr als 0,1 Massenporzent) in die SCIP-Datenbank der Europäischen Chemikalienagentur (kurz ECHA) einpflegen. Die neue Vorschrift gilt für Unternehmen, deren Erzeugnisse Bestandteile eines SVHC (Substance of Very High Concern) aufweisen und die in der EU herstellen oder in die EU importieren. Gefordert sind Informationen zu der SVHC an sich und zu dem Erzeugnis in dem sich die SVHC befindet.

Was ist überhaupt „SCIP“?
SCIP (Substances of Concern In Products) ist die Datenbank für Informationen über besorgniserregende Stoffe in Erzeugnissen als solche oder in komplexen Gegenständen (Produkten), die gemäß der Abfallrahmenrichtlinie eingerichtet wurde. Die in der SCIP-Datenbank enthaltenen Informationen werden öffentlich zugänglich gemacht, insbesondere für Abfallentsorgungsunternehmen und Verbraucher.

MECU steht pflegenden Beschäftigten aktiv zur Seite
08. Januar 2021

Im Interview mit unserem Kooperations-Partner „Competentia NRW“ spricht sich unsere Geschäftsführerin Sabine Lindner-Möller für die Wichtigkeit einer personalorientierten und pflegesensiblen Unternehmenskultur und für den Einsatz eines Pflege-Coachs im Betrieb aus. Hier können Sie mehr darüber erfahren.